"Denn durch die Liebe wird der Mensch besser"

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Highlights der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg

08. September 2017 - 13. Mai 2018

„Wo keine Liebe ist, kann kein Mitgefühl sein.“ (Erich Fromm, 1900–1980)

Für die Herbstausstellung zum Reformationsjubiläum steht die Stiftung Christliche Kunst Witten­berg ganz im Zeichen der 44. These von Martin Luthers berühmten 95 Thesen: "Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe und wird der Mensch besser".

In ausgewählten Highlights und bisher verborgenen Schätzen geht es vor allem um die in der Bibel beschriebenen und für das Überleben der Menschen so wichtigen Schlagworte wie Freundschaft, Brüderlichkeit, Mitgefühl und Liebe. Aber auch der Gegenspieler der Liebe, der Hass, kommt nicht zu kurz. Was geschieht, wenn der Mensch sich von Narzissmus, Angst und Hass leiten lässt?

Mit Blick auf Vergangenheit und Gegenwart scheint es, als könnte es die Liebe ohne den Hass und den Hass ohne die Liebe nicht geben. Und so bleibt nur die Hoffnung Joseph Beuys‘ „Ich träumte, dass das Christentum jetzt eine Chance hat.“

Gezeigt werden Arbeiten folgender Künstler:

Franca Bartholomäi // Georg Baselitz // Max Beckmann // Katerina Belkina // Joseph Beuys // Marc Chagall // Lovis Corinth // Fritz Cremer // Otto Dix // Paul Gauguin // HAP Grieshaber // George Grosz // Keith Haring // Erich Heckel // Bernhard Heisig // Damien Hirst // Friedensreich Hundertwasser // Bodil Kaalund // Wassily Kandinsky // Edgar Knobloch // Oskar Kokoschka // Käthe Kollwitz // Édouard Manet // Franz Marc // Wolfgang Mattheuer // Palle Nielsen // Emil Nolde // Bjørn Nørgaard // Max Pechstein // Pablo Picasso // Arnulf Rainer // Robert Rauschenberg // Odilon Redon // Christian Rohlfs // Georges Rouault // Karl Schmidt-Rottluff // Max Selvogt // Thomas A. Straub // Stefan Szmaj // Michael Triegel

  

Abbildungen:

Christian Rohlfs (1849-1938): Die Rückkehr des verlorenen Sohnes. 1916, Holzschnitt. Foto: Foto Studio Kirsch, Lutherstadt Wittenberg

Was wird da wohl ausgepackt? Auf jeden Fall ein Highlight. Foto: Ulrike Brinkmann, Stiftung Christliche Kunst Wittenberg

Ausstellungsgrafik: Christian Rohlfs (1849-1938): Die Rückkehr des verlorenen Sohnes. 1916, Holzschnitt. Gestaltung: Topanka + Freihube Grafikdesign GbR, Lutherstadt Wittenberg

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